InfraLeuna unterstützt kurzfristig weiteren Betrieb der DOMO-Anlagen in Leuna
Seit der Insolvenzanmeldung der deutschen Tochtergesellschaften der DOMO Chemicals laufen umfangreiche Aktivitäten zur Sicherung der Unternehmensteile und dem Erhalt der Produktionsanlagen der Domo am Chemiestandort Leuna.
Der Betrieb läuft seit Beginn der Insolvenz auf reduziertem Niveau und mit wesentlicher Unterstützung der InfraLeuna. Die Hilfe der InfraLeuna ist vor allem darauf gerichtet, die Suche des Insolvenzverwalters nach einer Lösung zur langfristigen Sicherung des Unternehmens zu unterstützen.
Bedauerlicherweise hat sich die Eigentümerfamilie zwischenzeitlich endgültig aus dem Kreis der aktiv nach einer Lösung suchenden Parteien verabschiedet. Verblieben sind das Land Sachsen-Anhalt sowie einzelne große Lieferanten, insbesondere die InfraLeuna. Die Vertreter der vorstehend genannten Parteien hatten sich in einer mehr als siebenstündigen Verhandlungsrunde am Montag zunächst zu einem Weiterbetrieb der Anlagen verständigt. Dies soll hauptsächlich Schaden von den Anlagen abwenden deren technischen Erhalt sicherstellen. Die Verständigung war vor allem dadurch möglich, dass das Land Sachsen-Anhalt in Kenntnis der Risiken eines ungeordneten Herunterfahrens der Anlagen eine tragende Rolle bei der Finanzierung des jetzt identifizierten Modells eingenommen hat.
Wir setzen daher auf die Zusage der Vertreter des Landes im Sinne der Mitarbeiter und des Unternehmens. Für den gesamten Standort kommt es jetzt darauf an, dass für eine intakte und gut positionierte Anlage ein Partner gefunden wird, der langfristige Stabilität und eine Perspektive in der Entwicklung sichert.
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