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Energieeffizienz im Chemiepark

PROCESS 10.10.2013

Neuer Thermokompressor zur Steigerung der Energieeffizienz

 

Nach viermonatiger Bauzeit wurde ein Thermokompressor im Chemiepark Leuna in Betrieb genommen. Durch diese Investition erhoffen sich die Betreiber eine nachhaltige Steigerung der Energieeffizienz.

Dr. Hermann Onko Aeikens, Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Laurent Lenoir, Vorstandsvorsitzender Taminco, Roel Frère, Geschäftsführer der Taminco Germany, Reinhard Hanisch, Prokurist der Total Raffinerie Mitteldeutschland, und Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna, haben einen neuen Thermokompressor zur Steigerung der Energieeffizienz offiziell in Betrieb genommen.

„Mit dieser Investition steigern wir ein weiteres Mal die Energieeffizienz am Chemiestandort Leuna und sorgen somit auch für eine Reduzierung von Treibhausgasemissionen.“, so Günther. 

Aeikens sagte: „Mit der neuen Anlage ist es gelungen, nicht unbegrenzt zur Verfügung stehende fossile Brennstoffe optimal einzusetzen. Die Anlage ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der technische Fortschritt dem Umweltschutz nicht entgegensteht – sondern vielmehr dessen Motor ist.“ 

Jährliche Emissionen von etwa 2.300 Autos einsparen

Infra Leuna optimiert mit dem Kompressor die Dampfversorgung von Taminco, denn durch diese Anlage kann ab jetzt CO2-freie Abhitze aus der Methanolanlage der Total Raffinerie zur Niederdruckdampferzeugung genutzt werden. In diesem Fall wird der Einsatz des fossilen Brennstoffes Erdgas vermindert, was wiederum den CO2-Ausstoß um jährlich 8.300 Tonnen reduzieren soll. Diese Einsparung entspricht der Emission von etwa 2.300 Pkw Kompakt-/Mittelklasse (1,4 - 2,0 l Hubraum) bei einer Laufleistung von 20.000 km pro Jahr. 

„Dieses Projekt betont erneut die Stärken der Verbundstruktur. Denn nur wenn man gegenseitige Bedürfnisse kennt und grundsätzlich versteht, kann man solche gemeinsamen Projekte zum Erfolg bringen. Für Taminco ist die 4 Bar Dampf-Strecke ein weiterer Schritt auf dem Weg der Wettbewerbsfähigkeit, und somit eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Standortes.“, betonte Frère.