Martin K. Halliger

PR-Management / Pressesprecher

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Standortpolicy des Chemiestandortes Leuna zur Vorbeugung von Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2)

Stand: 27.07.2020

Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Die Zahl der neuen Fälle in Deutschland ist rückläufig. Es kommt aber immer wieder zu Ausbruchsgeschehen, die erhebliche Ausmaße erreichen können. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird durch das Robert-Koch-Institut weiterhin als insgesamt hoch eingeschätzt, für Risikogruppen als sehr hoch.

Weltweit nimmt die Zahl der neuen Fälle zu. Unseren Standort besuchen täglich hunderte Besucher und Vertreter in- und ausländischer Regionen. Die InfraLeuna als Standortbetreiber sieht weiterhin ein besonderes Risiko für unseren Standort als gegeben an. Mittels eingerichtetem Monitoringsystem berichten wir von Montag bis Freitag  über die Zahl der Erkrankungen und die Quarantänezahlen exklusiv für unsere Standortunternehmen. Derzeit sind uns keine mit dem Coronavirus aktiv infizierten Beschäftigten am Standort bekannt. Es ist erkennbar, dass die gemeinsamen Anstrengungen und Maßnahmen wirken. Infolge der Lockerungen im öffentlichen Raum könnte das Risiko jedoch wieder steigen.

Um die Geschäftstätigkeit der Unternehmen sowie die Standortsicherheit durch den Ausbruch einer Infektion auch weiterhin nicht zu gefährden, gelten folgende Maßnahmen:

  • Besucheranmeldungen Tore 1 und 6: Die Anzahl der Besucher im Anmeldebereich ist beschränkt; mehr als 2 wartende Besucher pro Schalter sind am Tor 6 nicht zulässig. Am Tor 1 dürfen maximal 4 Besucher (2 am Schalter, 2 am Unterweisungsterminal) gleichzeitig in der Anmeldung sein. Weitere Besucher haben vor dem Gebäude zu warten. Gekennzeichnete Laufwege und Warte-Abstände sind zu beachten.

  • Händedesinfektionsmöglichkeiten sind für Besucher vorhanden.

  • An den Besucheranmeldungen Tore 1 und 6 sind Wärmebildkameras installiert. Diese erkennen Besucher mit erhöhter Körpertemperatur. Erst nach wiederholter Auffälligkeit bei erneutem Scan wird mittels Fieberthermometer die Körpertemperatur nachgemessen.

  • Für Besucher werden Hinweiszettel bereitgehalten, die die grundlegenden hygienischen Anforderungen in Form von Piktogrammen darstellen.

  • Besucher müssen eine selbst mitgebrachte Mund-Nase-Bedeckung oder einen Mund-Nase-Schutz tragen.

  • Alle Besucher müssen einen Fragebogen ausfüllen. Wenn

    • Krankheitszeichen einer bestehenden Virusinfektion (Fieber, trockener Husten, Abgeschlagenheit) vorliegen oder

    • Kontakt zu einer mit dem Coronavirus erkrankten Person innerhalb der letzten 2 Wochen bestand oder

    • der Besucher innerhalb der letzten 14 Tage aus einem vom RKI als Risikogebiet ausgewiesenen Land eingereist ist

oder wenn bei der Messung erhöhte Körpertemperatur festgestellt wurde, informiert der Werkschutz das zu besuchende Standortunternehmen telefonisch über den Besucher und das Vorliegen eines eventuellen Risikos. Das Unternehmen entscheidet, ob die Person durch das Unternehmen empfangen wird und somit ein Betreten des Standortes erwünscht ist. Jedes Unternehmen stellt intern sicher, dass die Entscheidung sachgerecht und durch befugte Personen erfolgt.

Bitte beachten Sie weiterhin, dass der Werksärztliche Dienst weder an den Toren noch im Gesundheitszentrum Patienten mit Grippesymptomen behandeln oder untersuchen kann. Im Gegenteil würde ein solcher Kontakt die Einschleppung eher begünstigen. Wenn in Ihrem Mitarbeiterkreis Verdachtsfälle auftreten, informieren Sie bitte auf den bekannten Wegen und leiten Sie die betroffenen Mitarbeiter an die offiziell benannten Stellen weiter (Verweise auf https://www.saalekreis.de/de/fieberambulanzen.html für den Saalekreis oder http://www.halle.de/de/Verwaltung/Gesundheit/Corona-Virus/Wichtige-Ansprechpartner/ die Stadt Halle).

Weitergehende Informationen zum Infektionsgeschehen in Deutschland:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

Weitergehende Informationen zum vorbeugenden Infektionsschutz: https://www.infektionsschutz.de/.

Der Werksärztliche Dienst (Frau Dr. Reeg 43 3691, 0151 167 416 05) und der Bereich Sicherheit und Umweltschutz der InfraLeuna (Frau Sommer, 43 4110, 0151  140 788 08) verfolgen die aktuellen Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes und stehen bei Rückfragen zur Verfügung.  

Diese Regelungen sind bis auf Widerruf gültig und werden regelmäßig aktualisiert