<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Infraleuna News</title>
		<link>http://www.infraleuna.de/</link>
		<description>Letzte Nachrichten von infraleuna.de</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Infraleuna News</title>
			<url>http://www.infraleuna.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.infraleuna.de/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description>Letzte Nachrichten von infraleuna.de</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Thu, 16 May 2013 10:50:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Leuna wird entgiftet</title>
			<link>http://www.infraleuna.de/news/news-detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=39&#38;cHash=9ae609b425bd3bc548537d015e28c76e</link>
			<description>MZ 07.05.2013</description>
			<content:encoded><![CDATA[An Sachsen-Anhalts größtem Chemiestandort in Leuna werden große Anstrengungen unternommen, um gefährliche Altlasten aus DDR-Zeiten zu sanieren. So geht in diesem Jahr auf einer Fläche zwischen den ehemaligen Leuna-Werken und der Saale eine bisher einzigartige Anlage in Betrieb, die die Aufbereitung von kontaminiertem Wasser effektiver möglich machen soll. Im Oktober soll der neue Filter zwischen dem Chemiepark und der Saale bis zu 600 Kubikmeter Wasser pro Tag reinigen. Das Projekt mit dem Namen Cotra wird vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) vorangetrieben. Seit 2007 läuft am gleichen Standort bereits eine Forschungs- und Pilotanlange.
Für neue Investoren ist die Beseitigung von Altlasten immer eine der Kernfragen&quot;, sagt Christof Günther, Geschäftsführer der Standort-Betreibergesellschaft InfraLeuna. Neue Unternehmen wollen nicht auf verseuchtem Boden bauen. Zum einen geht es um den Schutz ihrer Mitarbeiter. Allerdings wollen sie auch etwaige Kosten für die Altlastensanierung vermeiden. Es sind Fragen der Verantwortlichkeit und des Umweltschutzes, die für Investoren eine zentrale Rolle spielen, so Günther.
Da in Sachsen-Anhalt mit dem ehemaligen Chemiedreieck Leuna-Buna-Bitterfeld besonders hohe Schadstoffbelastungen im Boden und Grundwasser bestehen, wurde bereits Anfang der 1990er Jahre die Landesanstalt für Altlastenfreistellung (LAF) gegründet. Die Institution koordiniert im Auftrag der Landesregierung die Wiederbelebung von Industriestandorten und soll den Weg von Investoren in das Land erleichtern. &quot;In Leunas Boden sind die besonders stark belasteten Bereiche inzwischen saniert&quot;, erklärt Martin Keil, Geschäftsführer der LAF. Seit 1990 seien fast 80 Millionen Euro nach Leuna geflossen, um Böden und Grundwasser zu reinigen. Eine Brunnengalerie und eine Trennwand verhindern, dass die Chemikalien in die Saale gelangen.
Bisher musste das entnommene Grundwasser aufwändig behandelt werden, um es vor allem von Altlasten der ehemaligen Raffinerie zu befreien. Das sind unter anderem Benzol und MTBE (Methyl-tert-butylether). Vor allem Benzol ist giftig. MTBE ist zwar ungefährlich, hinterlässt allerdings einen unangenehmen Geruch und Geschmack im Wasser.
Eine Forschungsgruppe des UFZ hat nun das neue Verfahren entwickelt. &quot;Die Sanierung ist in Mini-Ökosysteme integriert&quot;, beschreibt Projektleiter Manfred van Afferden die neuen Filter. 300 bis 600 Kubikmeter Grundwasser sollen pro Tag durch ein Granulat verschiedener Körnung fließen. Dort übernehmen dann erst vor einigen Jahren entdeckte Mikroorganismen die eigentliche Arbeit. &quot;Die Schadstoffe werden zu 100 Prozent in Wasser und CO2 umgewandelt&quot;, so van Afferden. Das spare aufwändige Pumpen, Energie und Wartungsarbeiten. &quot;Wir rechnen mit einer Kostenersparnis von 40 Prozent&quot;, meint Martin Keil.
Doch das Verfahren erfordert Geduld und wird auch kommende Generationen beschäftigen: Mindestens 20 Jahre soll das Wasser durch die Filter fließen, 365 Tage im Jahr. Das Projekt könnte Schule machen. MTBE ist im Boden vieler Chemiestandorte zu finden - das Interesse an der neuen Sanierungsmethode ist groß - nicht nur in der Indsutrie. Van Afferden stellt heute das Projekt als Finalist für den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland vor.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 10:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Branche im Wandel</title>
			<link>http://www.infraleuna.de/news/news-detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=38&#38;cHash=bc9cda1678306b8065aae5224b3168f8</link>
			<description>MZ 26.04.2013</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Knopfdruck und sie läuft: keine Sekunde nachdem Matthias Piehler den Laptop bedient hat, rattert die kleine Produktionsanlage auf dem Tisch vor ihm los. Was aussieht wie ein simpler Lego-Bausatz, ist ein Modell der von Piehlers Arbeitgeber Avi angebotenen Softwarelösungen. Unter anderem für Leuna-Harze und Addinol hat das kleine Unternehmen bereits komplizierte Prozessabläufe dieser Art programmiert. Bei der 8. Auflage der Standortmesse &quot;Leuna-Dialog&quot; warben Piehler und Kollegen gestern um neue Kunden.
Im Jahr 2006 gestartet, hat die Messe im Kulturhaus so einiges erlebt, wie der Geschäftsführer des Standortdienstleisters InfraLeuna, Christof Günther, noch einmal rekapitulierte. &quot;Mit Blick auf die Finanzkrise, der folgenden leichten Erholung und der nun andauernden europäischen Schuldenkrise waren die Bedingungen für uns nicht immer vorteilhaft&quot;, sagte er. Von der Landesregierung erhofft sich der Geschäftsführer umso mehr Unterstützung in der Zukunft. Denn heute müssten die Unternehmen am Standort Umlagen zahlen, deren Namen sie bei der Premiere der Messe nicht einmal im entferntesten gehört hätten. Insbesondere die kletternden Energiepreise bereiten Günther Sorgen. &quot;Erstmals bezahlen wir jetzt auch noch den Wassercent, was eine neue Belastung bedeutet&quot;, erklärte er.
Trotz der schwieriger gewordenen Rahmenbedingungen habe sich sowohl der Standort als auch dessen Fachmesse weiterentwickelt. Bei der &quot;Leuna-Dialog&quot; zeigt sich das etwa bei der Ausstellerzahl - waren es 2006 lediglich 29 Unternehmen, die sich potenziellen Kunden präsentierten, hatten gestern bereits 83 ihre Stände aufgebaut und das Kulturhaus in einen lebendigen Marktplatz verwandelt. Im kommenden Jahr könnten durchaus weitere Unternehmen hinzu kommen, denn die Chemiebranche befindet sich trotz der Krisen-Schlagzeilen weiter im Wachstum: In Sachsen-Anhalt erwirtschaftete sie zuletzt ein Sechstel des Gesamtumsatzes. Zudem war jeder neunte Arbeitsplatz in dieser Branche zu finden.
In einem Vortrag überbrachte auch der Geschäftsführer der Regionaldirektion der Arbeitsagentur, Kay Senius, frohe Botschaften. Denn laut ihm werde die Chemie auch in den kommenden Jahren vorerst ein Zugpferd in Sachsen-Anhalt bleiben, das seine Stärke aus dem Verbund aus Weltkonzernen, innovativen mittelständischen Unternehmen und 15 Forschungszentren bezieht.
Seit der Jahrtausendwende sei die Zahl der Beschäftigten von knapp 7.000 auf nunmehr über 10.000 gestiegen. &quot;Einen Fachkräftemangel gibt es am Standort Leuna nicht&quot;, sagte Senius. Dabei legte er den Unternehmen vor allem nahe, Mitarbeiter weiter zu qualifizieren und Lehrlinge durch eine bessere Begleitung von einem Abbruch der Ausbildung abzuhalten.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 08:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hoher Besuch zum Geburtstag</title>
			<link>http://www.infraleuna.de/news/news-detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=37&#38;cHash=f8d03152240cd24310429fe769c291b6</link>
			<description>MZ 24.04.2013</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Leuchtturm im Land. So bezeichnete Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) gestern die Bildungsakademie in Leuna (BAL). Anlass war die Feier zum 20-jährigen Bestehen der Bildungseinrichtung. Aus diesem Grund war es Stahlknecht wichtig, persönlich zu gratulieren: &quot;Hier werden die Grundlagen für hoch qualifizierte Arbeiter geschaffen&quot;, erläuterte er. Außerdem verbinde ihn etwas anderes mit der Stadt. Schon sein Vater habe in den 50er Jahren in Leuna gearbeitet.
Zum Gratulieren kamen auch Leunas Bürgermeisterin Dietlind Hagenau (parteilos) und Landrat Frank Bannert (CDU) und erinnerten sich an die Anfänge der BAL: &quot;Nach der Wende wurden alle nicht betriebsnotwendigen Bereiche aus den Leunawerken ausgegliedert, bis 1993 die Bildungsakademie entstand&quot;, berichtete Hagenau. Über die Jahre seien viele Firmen als Kunden dazu gekommen. &quot;Momentan sind es 80 Unternehmen&quot;, berichtete Steffen Staake, Geschäftsführer der Bildungsakademie. &quot;Ich freue mich, diese Feier ausrichten zu dürfen, vor über 30 Jahren habe ich hier selbst gelernt&quot;, sagte er stolz. Schon insgesamt 90 Jahre ist Leuna ein Ausbildungsstandort, doch mit der BAL begann laut Landrat Frank Bannert 1993 die Zeit für ein neues, modernes Ausbildungssystem.
Zur Veranstaltung geladen war unter anderem auch Jana Blaue aus der Personalabteilung der Firma Rotkäppchen aus Freyburg: &quot;Wir haben schon seit mehreren Jahren Kontakte zur BAL und sind gerne der Einladung gefolgt&quot;, sagte sie. &quot;Für die jungen Menschen ist kein Weg zu weit&quot;, fügte ihr Kollege Jens Streuber hinzu. Auch BAL-Vorstandsmitglied Gabriele Diethe genoss den Tag: &quot;Es ist erstaunlich, dass wir schon 20 Jahre hier am Standort sind.&quot;]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 08:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geheimrezept als Job-Motor</title>
			<link>http://www.infraleuna.de/news/news-detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=36&#38;cHash=fb49dbac161d712e6377e2bdd20617a8</link>
			<description>MZ 17.04.2013</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vom Dröhnen der Maschinen in der Halle nebenan bekommt Dirk Pache kaum etwas mit. In aller Ruhe untersucht er die Proben von dem Produkt, das die Anlagen rund um die Uhr erzeugen: feine weiße Körnchen, mit denen der finnische Produzent FP Pigments die Kunststoff- und Papierindustrie sowie Hersteller von Farben beliefert. „Jedes Jahr verlassen mehrere 10.000 Tonnen der Pigmente die Anlage“, erzählt Geschäftsführer Olaf Lehmann.
Die Produktion boomt: das vor 40 Jahren gegründete und seit 2009 am Chemie-Standort ansässige Unternehmen erwartet für dieses Jahr rund 100 Millionen Euro Umsatz - eine Steigerung um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grund genug, das Werk nun um eine Lagerhalle und eine zweite Produktionslinie zu erweitern. 
Eine niedrige zweistellige Millionensumme, so Lehmann, soll investiert werden, die Zahl der Mitarbeiter von derzeit 22 auf künftig über 30 steigen - Vollzeit wohlgemerkt. „Durch die Kooperation mit der Berufsakademie Leuna absolvieren einige schon jetzt ein Praktikum, die dann mit dem Start im Januar 2014 bei uns anfangen wollen“, erzählt Lehmann. Unter ihnen befänden sich auch einige Langzeitsarbeitslose. 
Ein Ende des Wachstums sei vorerst nicht in Sicht, wie der Geschäftsführer erklärt. Der Grund liege in der geheimen Rezeptur, nach der die Pigmente von dem Unternehmen erzeugt werden. Den Finnen sei es nämlich gelungen, den üblicherweise verwendeten Inhaltsstoff Titandioxid, der auf dem Weltmarkt zu hohen Preisen gehandelt wird, zu ersetzen. „Alle, die nach Alternativen suchen, sind potenzielle Kunden“, meint Lehmann. 
Dass sich FP Pigments damals überhaupt für Leuna entschied, lag an zwei Vorteilen des Standorts: „Zum einen die rohstofftechnische Vernetzung - denn wir werden von Linde beliefert - und das Potenzial Mitteldeutschlands, was die Arbeitskräfte angeht“, erklärt der Standortchef. Für ein weiteres Werk in den Vereinigten Staaten stand das Leunaer Werk sogar Modell. 
Und da die weißen Farbpigmente auch in Zukunft fast überall zu finden sind - vom PVC-Fenster bis hin zur Tapete - wird Mitarbeiter Dirk Pache in seinem Labor schon bald neue Kollegen begrüßen.
Der Geschäftsführer der InfraLeuna, Christof Günther, begrüßte die millionenschwere Erweiterung in Leuna. „Ich freue mich, dass ein internationales Unternehmen expandiert“, sagte Günther. Wichtige Basis dafür sei die Herstellung eines innovativen Produkts, das ein langfristig tragfähiges Wachstum garantiere. „Diese Entscheidung ist für mich auch ein klares Signal, dass die Bedingungen am Standort stimmen.“]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 10:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auf Wachstumskurs</title>
			<link>http://www.infraleuna.de/news/news-detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=35&#38;cHash=a6b655b83f2a834cbc489f94747fd66b</link>
			<description>MZ 11.04.2013</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Organisatoren der Fachmesse „Leuna Dialog“ sind wahre Zauberkünstler. 2009 war die Leistungsschau im cCe-Kulturhaus Leuna das erste Mal ausgebucht. 71 Aussteller präsentierten sich seinerzeit auf 687 Quadratmetern. Viel mehr könne man kaum vertragen, hieß es von der InfraLeuna GmbH. Doch die Messe weckt aufgrund ihrer überregionalen Strahlkraft bei Unternehmen aus ganz Deutschland Begehrlichkeiten. Und so durfte die „Leuna Dialog“ seit 2009 weiter wachsen. Mit 78 Ständen auf über 800 Quadratmetern schien im vergangenen Jahr das Ende der Fahnenstange nun endgültig erreicht. Von wegen! „Wir haben die Ausnutzung des vorhandenen Platzes noch einmal optimiert“, sagt Kristin Sander aus der Öffentlichkeitsabteilung der InfraLeuna. Das Ergebnis sind 83 Aussteller für die achte Auflage am 25. April - wieder Rekord.
<br />„Unser Motto bleibt Klasse statt Masse“, erklärt Infra-Sprecher Martin Halliger. Dabei könnte die Messe kräftig zulegen. Angebote für einen Umzug nach Leipzig oder Halle hat es gegeben. Doch diese Art von Expansion kommt für die Standortentwicklungsgesellschaft - momentan - nicht in Frage. „Die Firmen am Standort schätzen den Service. So ist es möglich, mal für eine oder zwei Stunden die Messe zu besuchen und danach sofort wieder in das Unternehmen zurückzukehren“, erzählt Kristin Sander. Dass die InfraLeuna mit ihrem Konzept den Nerv von Ausstellern wie Fachbesuchern trifft, zeigen die Befragungen im Anschluss an die Dialog. Im vergangenen Jahr etwa bewerteten 93 Prozent der Aussteller das Gesamtkonzept mit Gut oder Sehr Gut. Eine überdurchschnittlich hohe Zustimmung gibt es auch bei der Frage nach der inhaltlichen Ausrichtung der Messe oder den ausgewählten Themen im Begleitprogramm.<br />Am 25. April soll unter anderem Kay Senius, Chef der Bundesagentur für Arbeit der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, über die Bedeutung des Chemiestandortes für den regionalen Arbeitsmarkt sprechen. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) schickt in diesem Jahr ihre Staatssekretärin Tamara Zieschang nach Leuna. Außerdem wird die Messe erneut gefördert. Warum, begründet die Ministerin in ihrem Grußwort, das im Programmheft abgedruckt ist. „Der Chemiestandort ist auch durch die Leuna Dialog über die Landesgrenzen hinaus bekannt.“ Modern, leistungsstark und innovativ: Leuna sei eine gefragte Adresse.<br />So gefragt, dass die InfraLeuna auch in diesem Jahr wieder einigen Interessenten absagen musste. „Wir haben die Anmeldungen nach Eingang bearbeitet. Immerhin haben wir 19 neue Firmen dabei“, freut sich Kristin Sander. Ob sich die Messe mit ihren 83 Ausstellern 2014 noch toppen lässt, kann man fast schon erwarten?...]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 10:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wenn es brenzlig wird</title>
			<link>http://www.infraleuna.de/news/news-detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=34&#38;cHash=ec433caa236ea63529962ad6bbdd6550</link>
			<description>MZ 09.03.2013</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Fahrer eines Tanklastzugs kam nicht weit. 18.000 Liter Benzin und 13.000 Liter Diesel hatte er in der Raffinerie Leuna gebunkert. Vermutlich wurde ihm dann die glatte Bundesstraße 91 zum Verhängnis. Nahe der Ortschaft Bäumchen rutschte das Gespann von der Fahrbahn und kippte auf die Seite. Die Feuerwehr musste daraufhin Kraftstoff abpumpen (die MZ berichtete). „Die Bergung des Fahrzeugs war grenzwertig“, erklärte seinerzeit der Weißenfelser Ortswehrleiter Steve Homberg und bezog sich vor allem auf Halteösen am Tank, die zu reißen drohten. Hans-Willi Schubert, Kreisbrandmeister im Burgenlandkreis, nahm den Unfall zum Anlass, um über Risiken zu sprechen, die die Chemie mit sich bringe. Die Gefahr dürfe man nicht unterschätzen.
Frank Hesselbarth, Leiter der Werkfeuerwehr des Standortbetreibers InfraLeuna, hatte aus der Presse von dem umgekippten Tanklastzug erfahren. „Hätte man uns angefordert, dann wären wir natürlich zu Hilfe gekommen“, sagt er. Zwar ist die Werkfeuerwehr in erster Linie zum Schutz des Chemieparks da. Allerdings ist die Berufsfeuerwehr der InfraLeuna - wie jede andere Werkfeuerwehr auch - zum Einsatz außerhalb des Chemiestandorts verpflichtet, wenn sie von der Gemeinde angefordert wird. So ist es unter Paragraf 12 des Brandschutzgesetzes von Sachsen-Anhalt geregelt.
Darüber hinaus leistet die chemische Industrie aber noch weit mehr, um die öffentliche Sicherheit zu erhöhen. 130 deutsche Chemie-Unternehmen arbeiten im „Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem“, kurz TUIS, zusammen. „Die Firmen stellen sich ihrer Produktverantwortung von der Erzeugung bis zum Endverbraucher“, erzählt Hesselbarth. Zwölf Notrufleitstellen der Chemiebetriebe decken die Bundesrepublik ab. Die einzige Notrufzentrale in Sachsen-Anhalt läuft unter der Regie der Infra-Werkfeuerwehr. Kommt es in Deutschland zu einem Unfall mit Gefahrgut, „ist sichergestellt, dass derjenige Auskunft und Hilfe geben kann, der auf die jeweiligen Stoffe spezialisiert ist“, so Hesselbarth. Etwa 50 chemische Verbindungen hat die InfraLeuna in einer Datenbank hinterlegt.
Feuerwehren, die an Einsatzorten eintreffen, können dann online über TUIS den passenden Ansprechpartner finden. „Die Hilfe funktioniert in drei Stufen“, sagt Hesselbarth. In den meisten Fällen reicht schon eine telefonische Beratung, um eine Situation zu klären. Bei Bedarf kann die Leitstelle ein Produktdatenblatt mit den wichtigsten Fakten verschicken. Ist die Lage kniffliger, organisiert die Leitstelle Experten aus den Firmen und schickt sie an den Ort des Geschehens. Aber auch die direkte Hilfe mit Personal und Technik der Werkfeuerwehr ist möglich.
Das vorerst letzte Mal mussten die Leunaer vor zwei Jahren ausrücken. In Bleicherode waren zwei Züge kollidiert, die Mineralöle transportierten. Die Einsatzführung forderte damals die Werkfeuerwehr der Infra an, um Flüssigchemikalien umzupumpen. „Solche Fälle sind aber sehr selten“, erzählt Frank Hesselbarth. Im Schnitt wird die Leitstelle sechs Mal pro Jahr über TUIS aktiviert. Da das System auch international funktioniert, kam auch schon einmal eine Anfrage aus Schanghai.
„TUIS hat sich bewährt. Ich kann nur hoffen, dass es auch wirklich bis in die letzte Ortsfeuerwehr bekannt ist. Es schadet nicht, nachzufragen“, sagt Hesselbarth. Darüber hinaus gibt die InfraLeuna auch am Standort selbst regelmäßig Informationen an die Haushalte heraus, wie man sich bei Störfällen verhalten sollte. Gerade erst wurde wieder eine Broschüre verteilt.
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 11:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Standort trotzt der Krise</title>
			<link>http://www.infraleuna.de/news/news-detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=32&#38;cHash=a53f51f1f2b1f4c3fc2380984e03bf09</link>
			<description>MZ 12.01.2013</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Chemiestandort Leuna ist auf Wachstumskurs. Trotz internationaler Turbulenzen konnten sich die meisten Firmen im Wettbewerb behaupten. Auch die Standortbetreibergesellschaft InfraLeuna zieht ein positives Fazit über das Wirtschaftsjahr 2012. MZ-Redakteur Dirk Skrzypczak hat mit Geschäftsführer Dr. Christof Günther gesprochen.
<i>Seit 1. Januar zahlen Haushalte mehr für die Kilowattstunde Strom und subventionieren damit die Wirtschaft, die sich vor höheren Umlagen drückt. So kritisieren es jedenfalls Umweltschützer.</i>
<b>Dr. Günther</b>: Ich bin froh, dass wir dieses Thema mal klären können. Eine Freistellung von Umlagen oder Steuern gibt es für uns nicht. Alleine für die Erneuerbaren Energien zahlt der Standort elf Millionen Euro pro Jahr. Wir haben aber in den meisten Fällen besondere Ausgleichsregelungen. Energieintensive Firmen zahlen bei der Ökostromumlage einen Sockelbetrag voll, darüber hinaus dann einen ermäßigten Satz.

<i>Nun betreibt die InfraLeuna seit Jahren ein Energiemanagement. Wie erfolgreich ist das?</i>
<b>Dr. Günther:</b>&nbsp;Energie einzusparen, ist für uns existenziell. Da brauchen wir nicht den Gesetzgeber, der uns darauf hinweist. Die Unternehmen am Standort benötigen mehr Energie als alle Einwohner von Halle, Dessau und Magdeburg zusammen. Den Firmen am Standort auch künftig Strom absolut verlässlich zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten zu können, ist eine Herausforderung, der wir uns stellen. Im vergangenen Jahr war in Deutschland die Stromversorgung im Schnitt 15 Minuten unterbrochen. Am Standort waren es 0 Minuten.

<i>Die weltweiten Rahmenbedingungen sind kompliziert. Eine Krise jagt die nächste. Wie hat sich der Standort 2012 behauptet?</i>
<b>Dr. Günther:</b>&nbsp;Die hier ansässigen Firmen haben unter sehr schwierigen Bedingungen ihre Positionen in den internationalen Märkten verteidigt und sind, was wir wissen, gut ausgelastet. Für die InfraLeuna-Gruppe ist es ein erfolgreiches Jahr gewesen. Wir erwarten einen Umsatz von 320 Millionen Euro und damit etwas mehr als 2011. Das ist natürlich positiv und auch ein Ausdruck der engagierten Arbeit unserer Mitarbeiter.

<i>Nun brachte das vergangene Jahr auch Schattenseiten. Im April hatte die Firma Momentive angekündigt, ihre Formaldehyd-Leim-Anlage zu schließen.</i>
<b>Dr. Günther:</b>&nbsp;Diesen Schritt hatten wir sehr bedauert, schließlich waren auch 80 Arbeitsplätze betroffen. Wir haben uns daraufhin bemüht, einen Investor für die Anlage zu finden. Leider vergeblich.
<i>Sie haben das positive Geschäftsjahr der InfraLeuna angeschnitten. Wo liegen ihre Stärken?</i>
<b>Dr. Günther:</b>&nbsp;Unser Ziel als Unternehmen muss es sein, schnell auf Entwicklungen der Märkte reagieren zu können. Und das ist gelungen. So konnte unser Logistikbereich sein Geschäft in den vergangenen Jahren ausweiten. Das hängt damit zusammen, dass wir verstärkt Transportaufgaben im öffentlichen Schienennetz realisiert haben. Auch die intelligente Steuerung unseres Kraftwerks zahlt sich aus.

<i>Was haben Sie verändert?</i>
<b>Dr. Günther:</b>&nbsp;Wir konnten unser Gasturbinenkraftwerk so flexibel fahren wie noch nie und haben die Möglichkeiten genutzt, die uns der Energiemarkt bietet. War Strom in den öffentlichen Netzen knapp, haben wir selbst ausgespeist. Sind die Preise an der Börse niedrig gewesen, dann haben wir unser Kraftwerk bis auf ein Minimum herunterfahren. So ist es uns gelungen, viele negative Entwicklungen aufzufangen und positive Effekte für unsere Kunden zu realisieren.

<i>Zu einem Fazit gehört auch immer ein Ausblick. Sind neue Investitionen am Standort geplant?</i>
<b>Dr Günther:</b>&nbsp;Gerade Neuansiedlungen hängen stark mit der Lage an den Weltmärkten zusammen. Nichtsdestotrotz sind wir in bei Akquise einiger Projekte. Mehr können wir derzeit aber nicht sagen. In den vergangenen zwei Jahren sind durch Unternehmen wie die Leuna-Harze GmbH aber auch DOMO Caproleuna, Fraunhofer-Gesellschaft oder ThyssenKrupp Uhde rund 200 Millionen Euro in neue Anlagen investiert worden. Es gibt keinen Stillstand.

<i>Gibt es Neuigkeiten von Quinn Chemicals, ob das im Rohbau befindliche Werk demnächst fertigstellt wird und in Betrieb geht?</i>
<b>Dr. Günther</b>: Konkretes können wir nicht berichten. Wir gehen davon aus, dass in dem Unternehmen in absehbarer Zeit eine Entscheidung fällt. Wir hoffen natürlich, dass sie positiv ausfällt. Das wäre für den Standort wichtig.

<i>Momentan wird viel über Arbeitszeitmodelle und Demografie gesprochen. Am Standort arbeiten 9.000 Beschäftigte in über 100 Firmen. Was kann die InfraLeuna beitragen, dass die Bedingungen akzeptabel bleiben?</i>
<b>Dr. Günther:</b>&nbsp;Wir sind an diesem Thema seit Jahren dran und unterhalten ein Servicebüro für den kompletten Standort. Für unsere eigenen Mitarbeiter bieten wir Programme zur Gesundheitsvorsorge an. Wir arbeiten an Konzepten, wie Arbeitsplätze und -aufgaben so gestaltet werden können, dass sie auch älteren Arbeitnehmern entgegen kommen.

<i>Es gab die Idee, zu prüfen, ob am Standort eine zentrale Kita gebaut werden soll, damit Mitarbeiter aller Firmen ihre Kinder dort betreuen lassen können.</i>
<b>Dr. Günther:</b>&nbsp;Mit dieser Alternative hatten wir uns intensiv beschäftigt und eine Umfrage am Standort gemacht. Und es stellte sich heraus, dass Eltern kleiner Kinder mit den Betreuungsmöglichkeiten im Umland zufrieden sind und ihre Kinder auch lieber in ihrem gewohnten Umfeld lassen wollen. Da bedurfte es keiner zentralen Einrichtung hier. Was wir aber immer wieder hören, ist der Wunsch nach flexiblen Betreuungszeiten.
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 14:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Spenden statt Geschenke</title>
			<link>http://www.infraleuna.de/news/news-detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=31&#38;cHash=56efd8ed2e5fa51d5fd5a8ffd0a853f6</link>
			<description>MZ 12.12.12</description>
			<content:encoded><![CDATA[&nbsp;Im gewaltigen Verwaltungsgebäude der InfraLeuna GmbH bekommen Besucher leuchtende Augen. Zwei große, festlich geschmückte Blaufichten empfangen Gäste wie Mitarbeiter. Es ist eine heimelige Atmosphäre in dem trutzigen Industriebau. &quot;Wirtschaftlich geht es uns gut. Und wir wollen dazu beitragen, dass auch diejenigen etwas bekommen, die es schwer im Leben haben. Ich denke da vor allem an Kinder&quot;, sagt Christof Günther, Geschäftsführer der Standortbetreibergesellschaft des Chemieparks.&nbsp;
Und so hat sich die InfraLeuna in der Weihnachtszeit ganz&nbsp;konsequent auf die Unterstützung des Vereins &quot;Wir helfen&quot; festgelegt. Hunderte Briefe sind seit November an alle Geschäftskunden in Deutschland verschickt worden.&nbsp;&quot;Wir wollen den wirklich Bedürftigen helfen und werden daher keine Präsente an ihre Mitarbeiter überreichen&quot;, heißt es in dem Schreiben. Stattdessen werde das Unternehmen für den gemeinnützigen Verein spenden. In ihrem Brief bittet die InfraLeuna ihre Partner, dem Beispiel zu folgen und dafür von Geschenken an die Betreiber GmbH abzusehen.&nbsp;
&quot;Die Resonanz auf unseren Aufruf ist großartig. Wenn sich nur zehn Prozent der Firmen uns anschließen, dann haben wir viel erreicht&quot;, sagt Christof Günther. Die Balfour Beatty Rail GmbH aus Halle hat bereits reagiert. Sie übernimmt im Auftrag der InfraLeuna logistische Aufgaben auf der Schiene. &quot;Besonders sympathisch macht die Aktion, dass die Zuwendung an einen regionalen gemeinnützigen Verein geht&quot;, schreibt die Niederlassung Halle. Daher habe man sich entschlossen, 500 Euro zu überweisen - und damit ein Vielfaches des eigentlich verfügbaren Werbe-Weihnachts-Budgets.&nbsp;
&quot;Wir sind als Unternehmen in der Region verwurzelt. Unser Erfolg vor Ort hängt wesentlich davon ab, wie sich hier die Lebensqualität entwickelt&quot;, erklärt Günther. Deshalb gehört die InfraLeuna seit mehreren Jahren zu den treuen Spendern für &quot;Wir helfen&quot;. Andere Unternehmen wie die Total Raffinerie in Spergau zählen ebenfalls dazu. &quot;Der regionale Aspekt ist wichtig. Wenn wir den Wir-helfen-Verein unterstützen, dann wissen wir, dass das Geld tatsächlich bei den Betroffenen ankommt. Die Summe verschwindet nicht in einer Black Box&quot;, sagt der Infra-Chef. Daher halte er auch die Telefonaktion in der Vorweihnachtszeit für eine gute Gelegenheit, &quot;anderen eine Freude zu bereiten&quot;.&nbsp;
Mit 700 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 300 Millionen Euro gehört die InfraLeuna zu den Top 20 der wichtigsten Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Die Gesellschaft vermarktet und betreibt in Leuna auf 1.300 Hektar Deutschlands flächenmäßig größten Chemiepark mit über 100 Firmen und 9.000 Beschäftigten. Die Förderung sozialer Projekte, aber auch von Kunst, Kultur, Sport und Bildung sind Teil der Firmenphilosophie. So macht sich die Gesellschaft dafür stark, dass Schulkinder im Chemieunterricht vernünftige Arbeitsmaterialien haben. &quot;Wichtig ist der Impuls, anderen helfen zu wollen&quot;, sagt Günther.&nbsp;
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 08:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wirtschaft unter Strom</title>
			<link>http://www.infraleuna.de/news/news-detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=30&#38;cHash=e733abaa1f283af833243aa20c1dcbff</link>
			<description>WochenSpiegel 21.11.2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[Rund 300 Gäste aus Wirtschaft und Politik gaben sich am Samstag auf Einladung der Standortgesellschaft InfraLeuna und der Stadt Leuna zum 4. Wirtschaftsball im großen Saal des cCe Kulturhauses ein Stelldichein. Bei der eleganten Abendveranstaltung waren zahlreiche Vertreter der am Chemiestandort angesiedelten Firmen anwesend.
In Vertretung von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hielt Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff die Grußworte.
InfraLeuna-Geschäftsführer Dr. Christof Günther mahnte an, dass die Stromkosten für die am Standort produzierenden Unternehmen nicht ausufern dürfen. Schließlich seien die Energiekosten ein entscheidender Standortfaktor für die Firmen.
Am Standort Leuna mit seinen rund 100 Unternehmen mit 9.000 Beschäftigten werden jedes Jahr ca. zwölf Millionen Tonnen Güter produziert. Seit 1990 wurden am Chemiestandort rund sechs Miliarden Euro investiert.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 13:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Leunas neues Image</title>
			<link>http://www.infraleuna.de/news/news-detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=29&#38;cHash=2f773ab68c7f91bd5e7632564fde7d18</link>
			<description>MZ 19.10.2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[Werner Popp arbeitet seit 1978 im Chemiestandort Leuna. &quot;Vor der Wende wäre mir im Traum nicht eingefallen, dass wir einmal einen Umweltpreis erhalten. Für uns hat die Auszeichnung eine hohe Symbolik&quot;, sagt Popp, heute Prokurist der Standortbetreibergesellschaft InfraLeuna. Am Mittwochabend wurde der GmbH der Sonderpreis der Umweltallianz Sachsen-Anhalt verliehen.
&nbsp;<br />Die Dreckschleuder von einst ist nicht mehr wiederzuerkennen. Sechs Milliarden Euro sind seit 1990 in die Modernisierung und den Aufbau neuer Anlagen geflossen, ein Drittel der gewaltigen Summe steckt in Umweltprojekten. Die Bemühungen zahlen sich aus. &quot;Luft- und Wasserqualität haben sich im Vergleich zur sozialistischen Produktion um 95 Prozent verbessert&quot;, erklärt Popp. Davon profitieren auch die Menschen im Umfeld. &quot;Leuna wird heute wieder als grüne Gartenstadt wahrgenommen. Und wenn es doch mal komisch riecht, dann rufen die Leute gleich bei uns an, weil sie wissen wollen, ob wir irgendwo eine Havarie haben.&quot;&nbsp;
<br />Seit 2004 ist die InfraLeuna wie einige andere Unternehmen aus dem Chemiepark Mitglied in der Umweltallianz des Landes Sachsen-Anhalt. Dort werden unter der Federführung des Umweltministeriums nur Firmen akzeptiert, die über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus einen aktiven Umweltschutz betreiben. Den Sonderpreis hat die Infra für ihr Klimabewusstsein erhalten, heißt es in der Begründung der Jury. So sei es dem Unternehmen gelungen, beispielsweise durch Investitionen in das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Ressourcen zu sparen und gleichzeitig die Effektivität zu erhöhen. Das spare 2 500 Tonnen CO2 jährlich ein. &quot;Der Preis würdigt unsere vielfältigen Bemühungen um eine bessere Nutzung etwa von Wasser und Erdgas. Hier wurden in den letzten beiden Jahren gerade im Kraftwerk große Fortschritte erreicht&quot;, sagt Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna. Dieser Prozess der Optimierung sei nie abgeschlossen.&nbsp;
<br />Lob kommt mittlerweile von vielen Seiten. Bei der Eröffnung des Fraunhofer-Zentrums für chemisch-biotechnologische Prozesse am 2. Oktober zeigte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vom Wandel des Standorts beeindruckt. Auch das Landesamt für Umweltschutz attestiert der Region eine positive Entwicklung hin zu mehr Lebensqualität. Die Emissionen seien deutlich reduziert worden. Ablesbar ist das bei den Feinstaubwerten. An der Messstelle in Leuna, der einzigen ihrer Art im Saalekreis, wurde der Grenzwert im Tagesmittel von 50 Mikrogramm der gesundheitsschädlichen PM10-Partikel bislang an zwölf Tagen im Jahr überschritten. Gestattet sind 35 Tage.&nbsp;
<br />&quot;Der größte Unterschied zu früher ist aber, dass sich Ökologie und Ökonomie heute nicht mehr ausschließen. Unsere Investitionen sind sowohl wirtschaftlich wie umwelttechnisch sinnvoll&quot;, sagt Prokurist Werner Popp.&nbsp;
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 08:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>