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    Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann besucht den Chemiestandort Leuna

    InfraLeuna plant für das Jahr 2017 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 37 Millionen Euro

    11.01.2017

    Bei einem zweistündigen Vor-Ort-Besuch haben sich Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann und Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, über die Arbeit der InfraLeuna GmbH sowie über die aktuellen Entwicklungen am Chemiestandort Leuna informiert. 

    Nach einer Standortrundfahrt und der Besichtigung des neuen Container-Gefahrstofflagers war anschließend Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch mit dem InfraLeuna-Geschäftsführer Dr. Christof Günther und den Leitern der ansässigen Unternehmen. Derzeit investieren bspw. die Unternehmen CRI Catalyst Leuna GmbH, DOMO Caproleuna GmbH, LEUNA-Harze GmbH und TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH in Anlagenerweiterungen und neue Anlagen. Ebenso hat die InfraLeuna GmbH allein für das Jahr 2017 Investitionen in Höhe von 37 Millionen Euro eingeplant, um die Infrastruktur am Standort zu modernisieren und zu erweitern. Aktuell werden damit rund 250 Millionen Euro am Chemiestandort Leuna investiert und gleichzeitig auch Arbeitsplätze für die Region gesichert und neu geschaffen.   

    "In den vergangenen drei Jahren haben wir selbst rund 100 Millionen Euro investiert, um die Infrastruktur zu verbessern. 2017 planen wir Projekte in einem Umfang von 37 Millionen Euro. Das ist nochmals eine Steigerung. Wir investieren vorwiegend in Wachstum, unterstützen Vorhaben von Kunden. Die Schwerpunkte werden das elektrische Netz, die Energieanlagen und die Logistik sein, auch im Wassergeschäft sind wir aktiv.", so Dr. Christof Günther.     

    "Leuna ist untrennbar mit der Chemieindustrie verbunden. Umso wichtiger ist es, dass hier auch ein gutes Jahrhundert nach der Gründung des traditionsreichen Standorts auf Innovationen und Investitionen gesetzt wird. Das stärkt die Zukunftsfähigkeit der vielen international tätigen Unternehmen und des Landes insgesamt. Als Standortgesellschaft hat die InfraLeuna großen Anteil am Erfolg des Chemiestandorts. Leuna steht heute für ein Miteinander von Chemie-Riesen wie BASF, DOMO, Linde oder TOTAL auf der einen und vielen innovativen kleinen und mittleren Unternehmen auf der anderen Seite", sagte Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Prof. Dr. Armin Willingmann heute bei seinem Informationsbesuch im Unternehmen.   

    Ein weiteres Großprojekt, das Container-Gefahrstofflager, konnte im Jahr 2016 fertiggestellt und den Kunden am Chemiestandort Leuna zur Verfügung gestellt werden. "Unsere Kunden können nun Gefahrstoff-Container produktionsnah vor Ort einlagern. Das spart Transporte und bringt große Vorteile bei Effizienz und Sicherheit.", betonte Günther. Die neuen Lagermöglichkeiten stoßen bei den Kunden auf großes Interesse, so dass eine stetig steigende Auslastung zu verzeichnen ist.

    Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann und Staatssekretär Dr. Jürgen Ude besichtigten gemeinsam mit InfraLeuna-Geschäftsführer Dr. Christof Günther das neue Container-Gefahrstofflager der InfraLeuna (Fotos: Tilo Weiskopf)

    Stippvisite im neuen Container-Gefahrstofflager der InfraLeuna

    V.l.n.r.: Staatssekretär Dr. Jürgen Ude, InfraLeuna-Geschäftsführer Dr. Christof Günther und Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann